Aktivitäten > Bau der Osterschutzhütte


Nach langen Diskussionen und intensiven Planungen begonnen wir am Samstag, den 11.03.2000 bei strömenden Regen mit den Vorbereitungen zum Bau unserer Schutzhütte. Dazu fuhren wir in den Wald und holten unter größten körperlichen Anstrengungen, die einigen ihre Leistungsgrenzen aufzeigten, dicke Eichen, die als Ständer für unsere Hütte dienen sollten. Nachdem wir am Nachmittag wieder in Schlarpe ankamen, gestaltete sich die Versorgung der hungrigen und dreckigen Junggesellen schwieriger als erwartet.
Die Schlammschlacht sollte jedoch noch kein Ende nehmen. Denn am nächsten Samstag, als wir die Ständer aufrichten wollten, bedachte uns Petrus wieder mit viel Wasser, so dass einige von uns schnell die Farbe von unserem Bauplatz annahmen. Die Woche darauf waren die Meinungen über unsere etwas wüst geratene Baustelle etwas geteilt, welches sich jedoch bald ändern sollte.
Am Dritten Samstag sollte unser Bauwerk mit Hilfe von P. Rahn Gestalt annehmen, voller Elan gingen wir ans Werk und schafften es an diesem Samstag noch ein kleines Richtfest zu feiern. Dabei ist aber noch zu sagen, dass einige von uns schon zur gleichen Zeit begannen das Gerüst fürs Osterfeuer aufzubauen, denn neben dem Bau der Schutzhütte durften wir unser Osterfeuer nicht ganz vergessen. Ab diesem Samstag gingen es in jeder freien Stunde langsam aber sicher jeden Abend einen Schritt voran, so dass wir am 01. April schon die Bretter auf dem Dach hatten und die Hälfte der Seitenwände angebracht waren.
Da wir nur noch zwei Wochen bis Ostern Zeit hatten, fuhren wir den nächsten Samstag bei strahlendem Sonnenschein vereint in den Wald, um das Gerüst für unser Osterfeuer zu holen. Der Bau der Bude musste zunächst ruhen, da wir einen Materialengpass hatten. Innerhalb der nächsten Woche organisierten wir einen Ofen und bauten uns zwei Fenster, da wir uns als Ziel gesetzt hatten, am 15.04. einen zünftigen Umtrunk in unserer Hütte zu halten. Diesen Plan konnten wir nach getaner Arbeit auch einhalten und verlebten die ersten gemütlichen Stunden in unserer Bude, in dem wir bei einer Flasche Bier den anstrengenden aber im nachhinein sehr lustigen Bau unserer Bude nochmals Revue passieren ließen. Nachdem wir beim Bau das Nageln reichlich geübt hatten, entdeckten wir unsere Leidenschaft zum Nageln, welche uns über Ostern noch die Zeit vertreiben sollte.
In der Woche vor Ostern als unser Hausmeisterteam ( Ernie, Manni, der Tscheche und Christian ) bereits Ferien hatten, konnten wir es noch ermöglichen eine Drainage um die Bude zu legen und um die Bude herum "Kultur" zu machen. Ostern stellte sich heraus, dass die Bude uns eine gute Unterkunft sein sollte. Einigen gefiel es so gut, dass sie vom Donnerstag bis zum Eiersammeln ihr Nachtquartier in die Bude verlegten.
An dieser Stelle möchten wir Junggesellen uns besonders für die Materialspenden und die gute Verpflegung bedanken bei:
dem Schlarper Ortsrat, Helmut Rang, der Feldmarksgenossenschaft, Rolf Grünhagen, Andreas Stänger, Peter Rahn, Mario Kretzer, Dieter Guse, Manfred Wunderlich, Harry Düsterwald, Edmund Decker, Egon Wedekind, Frau Braconier, Peter Becker, Familie Reinewart und bei all denen ,die wir vergessen haben sollten und die uns mit Lob und Ratschlägen motivierten. Außerdem möchten wir uns bei unseren Eltern bedanken, die uns über mehrere Wochen Samstags zu Hause gar nicht zu Gesicht bekamen. Höchstens abends wenn wir nach getaner Arbeit die Partyräume einiger Junggesellen belagerten.

Danke Schön !