Geschichte -> 25-jähriges Bestehen


Im Jahr 1998 konnte der Junggesellen-Club Schlarpe auf sein 25-jähriges Bestehen zurückblicken.
25 Jahre Junggesellen-Club Schlarpe, das hieß auch 25 Jahre Geselligkeit. Außerdem hieß es, den Zusammenhalt der Junggesellen zu fördern
und alte Traditionen in Schlarpe zu pflegen.
Für das Zeltfest vom 12.-15.Juni hatten wir ein umfangreiches und interessantes Programm zusammengestellt. Wie viel Arbeit und Einsatz dies
von den Organisatoren und Helfern abverlangt hat, kann wohl nur der nachvollziehen, der schon einmal ein Zeltfest in so einer Größenordnung
geplant und durchgeführt hat. Deshalb wollen wir hier noch einmal die Gelegenheit nutzen und all denen danken, diehierzu beigetragen hatten,
dass wir alle ein "Super-Fest" feiern konnten, an das wir uns immer noch gerne erinnern.
Das Zeltfest , welches von vornherein als großes Zeltfest von uns deklariert wurde, sollte sich wirklich als solches herausstellen. Schon am 1. Tag mit der Großen NDR 2 Discoparty bekam das Fest einen großartigen Auftakt; ca. 1800 Gäste konnten wir zählen, was war das für ein Anblick unser Zelt war gerammelt voll und es herrschte eine super Stimmung an diesem Abend. So konnten wir vom Festausschuss schon mal etwas beruhigter werden, denn wir sahen, dass unsere Rechnung aufging. Wenn man an diesen Abend mit dem Auto durchs Dorf fuhr, dann hat man erst mal gesehen, wo man in und außerhalb Schlarpes überall parken kann; Autos wo man nur hinschaute.
Der Samstagabend begann mit unserem Kommers, den wir bewusst kurz gehalten haben, da wir unsere Tanzkapelle „ Die Rhythmics“ mit Ihrer Schlagershow in vollen Zügen genießen wollten. Des weiteren stand noch unsere große Tombola auf dem Programm, welche ebenfalls Anklang fand und so das Zeltfest auch an diesem Abend komplett gefüllt war. Und man kann sagen, wir verlebten mit unseren Gästen am Samstag einen sehr schönen Festabend mit einer klasse Kapelle. Am Sonntag begann der Tag dann mit dem Wecken mit musikalischer Unterstützung vom Spielmannszug Volpriehausen und anschließendem Festgottesdienst, der von unserem Pastor Herrn Meyer-Lochmann gehalten wurde.

Danach gab es ein gemeinsames Mittagessen, wo sich alle noch einmal stärken konnten bevor es dann auf ging zum Großen Festumzug zu dem sich über 40 Gruppen angemeldet hatten. Und ich sage ihnen liebe Schlarper, es war ein unbeschreibliches Gefühl im Festausschuss als wir an der Spitze des Umzuges in diese Menschenmengen einmarschierten, die sich da am Straßenrand eingefunden hatten. Wir kamen uns ganz schön klein vor, und wenn man dann in der Linde hochging und man zurückschaute, sah man , dass im Sonnenweg gerade die letzten Wagen bei B. Neumann um die Ecke fuhren.

Als wir dann im Drosselweg bei H.Sprenger standen und den ganzen Gruppen des Umzuges noch ein 3-faches Hipp-Hipp-hurra zuriefen bis wir zum Schluss fast heiser waren, kamen wir aus dem Staunen nicht mehr raus, als nach dem letzten Festwagen eine Menschenmenge wie eine Lawine zum Festplatz hoch rollte. Das sind schon tolle Momente bei so einem Fest und die Ereignisse geben einem das Gefühl die richtigen Entscheidungen getroffen zu haben, denn schließlich ist so ein Fest auch immer ein kleines Risiko vorab.

Der Sonntagabend begann mit einer einzigartigen Schlagershow des Rex Richter Quintetts an die sich sicherlich alle Gäste voller Freude zurückerinnern. Wieder konnten wir ein volles Haus verzeichnen. Ca. 1000 Gäste drängten sich auf dem Zelt und feierten ausgelassen mit dem Rex Richter Quintett, welches mit Freude das Schlarper Publikum begeisterte, wie Sie uns später berichteten. Danach spielte noch einmal unsere Tanzkapelle auf und der Sonntag klang harmonisch aus.

Der Montag war zum Frühschoppen mit nicht zu Ende scheinendem Freibier ebenfalls gut besucht. Man sollte eigentlich gar nicht glauben, dass die Schlarper solch eine Kondition im Feiern haben, denn alle waren gut gelaunt und feierten zum Teil noch bis tief in die Nacht hinein.

Am Dienstag waren dann alle Junggesellen und einige Schlarper eifrig dabei das Zelt wieder abzubauen, Büsche einzusammeln und Ehrenpforten abzubauen, so dass wir am Dienstagabend etwas enttäuscht von uns gaben: „ Jetzt ist das Fest wohl vorbei“ Denn wenn man so ein Fest organisiert ist man vorher sehr aufgeregt und wenn es dann erst mal angefangen hat, ist es viel zu schnell wieder vorbei. Die Ausrichter eines Festes, die nun mal auch die Arbeit haben, bekommen eigentlich gar nicht soviel davon mit.

Aber trotzdem hat es uns allen sehr viel Spaß gemacht mit Ihnen dieses Fest zu feiern, wofür wir uns an dieser Stelle noch mal bei allen Gästen und Spendern  bedanken wollen.